🐣 Wir tun es schon wieder…
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, heuer keine Küken auszubrüten.
Aber wie so oft im Leben kommt es anders, als man denkt.
Wir haben die Möglichkeit bekommen, seltene Reichshuhn-Eier zu erhalten – und da konnte ich einfach nicht nein sagen. Also wurde der Brüter doch wieder angeworfen.
Aktuell befinden wir uns in der zweiten Woche der Brutzeit.
Das erste Schieren war sehr vielversprechend. Viele Eier zeigen eine gute Entwicklung – genau so, wie man es sich wünscht. Am Freitag steht das zweite Schieren an, und ich bin schon jetzt gespannt, ob sich der positive Eindruck bestätigt.
Wenn alles gut läuft, dürfen wir uns auf über 30 Küken freuen. Rund zehn davon sind bereits reserviert.

Kükenzeit ist Familienzeit
Für die Kinder ist diese Zeit jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis.
Robin schaut täglich nach den Eiern, beobachtet alles ganz genau und ist voller Vorfreude.
Es sind diese kleinen Momente, die den Alltag am Hof so besonders machen.
Das Warten, das Hoffen, das gemeinsame Staunen.
Natürlich hoffe ich – wie wahrscheinlich jede Hühnerhalterin – auf mehr Hennen als Hähne.
Doch die Realität sieht meist anders aus: Oft liegt das Verhältnis eher bei 40 % Hennen zu 60 % Hähnen.
Für uns ist das kein Problem, denn auch die Hähne haben bei uns ihren Platz und ihre Verwendung.
Wichtig ist nur, dass man sich vor der Brut bewusst macht, dass nicht ausschließlich Hennen schlüpfen werden. Leider wird genau das oft unterschätzt – und die Enttäuschung ist dann groß.
Veränderungen im Hühnerstall
Wie so oft am Hof bleibt nichts lange gleich.
Aktuell sind wir wieder dabei, unseren Hühnerstall zu optimieren.
Die bestehenden Legenester sind mittlerweile zu klein und auch nicht mehr wirklich praktisch in der Handhabung. Deshalb überlegen wir, auf sogenannte Abrollnester umzusteigen.
Diese hätten den Vorteil, dass die Eier sauber bleiben und sicher gelagert werden.
Trotzdem ist mir wichtig, dass es für die Hühner gemütlich bleibt. Deshalb plane ich, die Nester weiterhin mit Heu auszulegen – denn Komfort gehört einfach dazu.
Noch sind wir in der Entscheidungsphase, aber eines ist sicher:
Man lernt nie aus – und oft merkt man erst im Alltag, was wirklich gut funktioniert.
Am Hof wird man nie fertig
Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann das:
Man ist nie „fertig“.
Es gibt immer etwas zu verbessern, zu verändern oder neu zu denken.
Manchmal ist das anstrengend – vor allem, wenn man glaubt, endlich eine gute Lösung gefunden zu haben.
Und dann merkt man: Es geht noch besser.
Aber genau das macht das Leben hier auch spannend.
Es bleibt in Bewegung. Es wächst mit uns.

Vom Parkplatz zum Spielparadies
Ein besonders schönes Projekt ist gerade im Entstehen:
Unser „Garten“ für die Kinder.
Aus einem ehemaligen Parkplatz bzw. Lagerplatz wird Schritt für Schritt ein sicherer Spielbereich. Ein Ort, an dem sich die Kinder frei entfalten können – ohne dass man ständig hinterherlaufen muss.
Geplant ist ein Platz zum:
- Sandspielen
- Schaukeln
- Traktor fahren
- Trampolin springen
- und einfach Kind sein.
Für mich bedeutet das vor allem eines: mehr Ruhe im Kopf.
Zu wissen, dass sie sich sicher bewegen können, ist unbezahlbar.
Noch liegt einiges an Arbeit vor uns:
- Der Lagercontainer muss weg
- Der Boden wird abgetragen
- Anschließend wird mit unserer eigenen Erde aufgefüllt
- Und dann folgt die Rasenaussaat
Erst danach beginnt der kreative Teil – die Gestaltung.
Das Schaukelgestell werden wir selbst schweißen, die Sandkiste ebenfalls selbst bauen.
Ganz ehrlich: Die Qualität von vielen gekauften Produkten überzeugt mich einfach nicht.
Zum Glück haben wir genug Holz – also machen wir es so, wie es für uns passt.

Alltag, Wetter & kleine Herausforderungen
Ansonsten ist es aktuell etwas ruhiger bei uns am Hof – was vor allem dem schlechten Wetter geschuldet ist.
Gleichzeitig steckt unser Baby gerade in einer herausfordernden Phase.
Die ersten Zähnchen drücken, der Darm entwickelt sich weiter – all das bringt Unruhe mit sich.
Auch solche Zeiten gehören dazu.
Man wächst hinein, passt sich an, findet neue Wege.
Unterstützung auf energetischer Ebene
Ein fixer Bestandteil in unserem Alltag sind unsere monatlichen Termine bei einer guten Freundin:
Melanie Schneeweis – Humanenergetikerin You ARE Enough
Dort lassen wir regelmäßig energetische Ausleitungen machen – um den Körper von Dingen zu befreien, die man nicht dauerhaft mit sich tragen möchte.
Zusätzlich bietet sie viele weitere Methoden an, wie:
- Kartenlegen
- Körperkerzen
- Ritualkerzen
- energetische Analysen
- und noch viele Dinge mehr
Für uns ist das eine wertvolle Ergänzung – gerade in einem Alltag, der oft intensiv und fordernd ist.
Mein Fazit
Ob Brutzeit, Stallumbau oder Spielplatz-Projekt –
das Leben am Hof bleibt lebendig.
Man plant, verwirft, beginnt neu.
Man wächst mit seinen Aufgaben.
Und mittendrin:
Kinderlachen, Kükenhoffnung und das gute Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.
